private Aktion des Verfassers dieser Internetseiten, 12./13.06.05

In der Abendschau des Rundfunk Berlin-Brandenburg vom 07.06.05 erschien ein Bericht über mögliche dramatische Folgen eines zu nahen Sendemasten. Dies wurde auf der Hompage des Senders publiziert und dem Verfasser dieser Internetseiten über Dritte zugeleitet.

Die Antenne auf dem Beherbergungsbetrieb am Oberen Markt gehört zu den ungünstigen "Lösungen". Dies kann der Verfasser dieser Internetseiten durch Messungen in seinem Haus behaupten. Da etliche Häuser und somit Wohnungen in ähnlicher Lage sind, ist es Verpflichtung die Personen darauf aufmerksam zu machen. Dies geschah durch Einwurf eines Blattes in die Briefkästen im Umkreis von bis zu ca. 100m um die Antenne. Überraschenderweise waren insgesamt 135 Blätter nötig.

Was der Einzelne aus der Information macht ist seine eigene Sache und Verantwortung.
Nachfolgend das Blatt, welches bewusst nicht reisserisch aufgemacht war, sondern absichtlich nur Teilauszüge aus dem Webdokument des Senders widergab:

Mobilfunkantenne als Krebserreger?
Rundfunk Berlin-Brandenburg, Abendschau vom 07.06.05


Anfang der 90er Jahre wurde in Neuhardenberg mitten in einem Wohngebiet ein Mobilfunkmast errichtet. Damals hatte sich niemand daran gestört, denn die Handytechnik steckte noch in den Kinderschuhen. Jetzt aber gibt es in dem Wohngebiet eine ungewöhnliche Häufung von Krebsfällen. An Zufall mag hier niemand mehr glauben.

Der Sendemast von T-Mobile steht fast unmittelbar an den Häusern im Neuhardenberger Birkenweg. Vielleicht hundertfünfzig Meter lang ist die kleine Straße. Dreizehn Häuser stehen hier. .....acht Menschen sind in den letzten Jahren an Krebs erkrankt .....
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Ergebnis der Messung durch Spezialisten von T-Mobile:
Die Strahlungswerte liegen weit unter den zulässigen Höchstgrenzen
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Georg von Wagner, Pressesprecher T-Mobile
Sinngemäß: "Beweisen können wir gar nichts. Nur auf den Messprotokollen zunächst einmal zeigen, dass die Grenzwerte eingehalten werden"

Mario Eska (PDS), Bürgermeister Neuhardenberg
Sinngemäß: "Keiner kann mit Unterschrift erklären, dass es keine Schäden gibt. Dies ist verbunden mit Haftung falls tatsächlich irgendwann Schäden nachgewiesen werden. Es geht hier auch um Langzeitwirkung."
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(aus einer Internetseite des Rundfunk Berlin-Brandenburg:
http://www.rbb-online.de/_/brandenburgaktuell/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_2692806.html )



In der Nähe einer Sendeantenne: Sich zu informieren ist ratsam.
(auch weil es an der Antenne am Oberen Markt im Sept. 2004 Veränderungen gab und die Werte nicht mehr mit denen der Messung aus 2001 (Mobilfunkkataster) übereinstimmen)

Sie können die Strahlenbelastung in Ihrer Wohnung messen lassen:
(Im 1. und 2. Stock sind wesentlich höhere Werte zu erwarten als im Erdgeschoss)

- kostenlos: Bgm. Westner hat ein kleines Messgerät. Er hat in der Gemeinderatssitzung ausdrücklich darauf hingewiesen, dass damit für jeden Messungen durchgeführt werden können.
- vom Experten: genauere Messung, schriftliches Protokoll, Beratung.
Der Preis richtet sich nach Anzahl der Interessenten, ca. 100.- Euro. Falls Sie daran interessiert sind, wenden Sie sich bitte bis zum 18.06.07 beiFam. Kurt und Dora Schweigard, Gartenstr. 11


Am 22.06.05 um 19:30 Uhr im Sterngarten: Vortrag über Mobilfunk


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v.i.S.d.P. Toni Heinrich, Marktstr. 14, 85084 Reichertshofen; www.brennpunkt-mobilfunk.de

 


Stellungnahme
Angesichts der bisherigen Trägheit der Bürger bestehen keine großen Erwartungen bezüglich
des Wunsches nach Messungen. Jedoch ist auf einen regeren Besuch der Informations-veranstaltung zu hoffen.
Zusatz 23.06.05
Nur 3 weitere Personen aus dem Bereich rund um die Antenne waren auf der Veranstaltung
anwesend. Diese private Aktion verlief somit im Sande. Das Interesse Betroffener, die aber aktuell nichts spüren, ist in Reichertshofen kaum weckbar.